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Herakles besiegt Antaios

Antaios („der Begegnende“) ist ein Gigant von mindestens 5 Metern und ein Sohn von Gaia und Poseidon. Er lebte im heutigen Libyen (bzw. in Mauretanien bei der Stadt Tingris, die er selbst gegründet haben soll) und hielt jeden Wanderer der bei ihm vorbei kam auf und forderte sie zum Zweikampf. Diesen gewann er immer und so baute er aus den Schädeln der Besiegten einen Tempel für seinen Vater Poseidon. Als eines Tages Herakles auf dem Weg zu seiner 10 Aufgabe (den Rindern des Geryoneus) an ihm vorbeiging, forderte Antaios auch diesen heraus. Herakles nahm die Herausforderung an und konnte dann, nachdem er dem Giganten einige Zeit unterlegen war, dessen Geheimnis lüften: Da er ein Sohn der Gaia war, gab ihm die Erde, wenn er sie berührte, stets neue Kraft. So hob Herakles Antaios hoch und tötete den seiner Kräfte beraubten Giganten.


Im Rick-Riordan-Universum[]

Die Schlacht um das Labyrinth[]

Percy gelangt zusammen mit Annabeth und Rachel während ihrer gemeinsamen Suche nach Dädalus in seinem Labyrinth in die aus Knochen errichtete Arena von Antaios. Luke ist bereits dort und versucht Antaios dazu zu bewegen ihn und sein Gefolge durch die Arena weitergehen zu lassen. Dazu schickt er seine Kämpfer in die Arena in den Kampf, um den Riesen zu unterhalten. Percy und die beiden Mädchen wurden von zwei Dracaenae und Kelly auf ihrem Weg erwischt und in die Arena gebracht. Da Antaios nicht sehr begeistert ist von der Unterhaltung, die Luke ihm bietet, schickt dieser nun Percy in die Arena, während Annabeth und Rachel von den Dracaenae und Kelly bewacht werden. Percy erfährt daraufhin, dass Antaios ebenfalls ein Sohn von Poseidon ist. Davon irritiert fragt Percy in danach, woraufhin er behauptet, dass er der Lieblingssohn von Poseidon sei und dass die Arena zu Ehren seines Vaters gebaut wurde. Annabeth ruft ihm außerdem zu, dass Antaios auch der Sohn der Gaia ist.

Im folgenden Kampf zwischen Percy und seinem Gegner Ethan Nakamura, der in Kronos Armee aufgenommen werden möchte, ist Percy überlegen und steht am Ende der Entscheidung gegenüber Ethan zu töten. Er verschont ihn und fordert stattdessen Antaios heraus. Dieser sieht sich gezwungen zu beweisen, dass er der bessere Sohn Poseidons ist und tritt gegen Percy an. Während Percy mit Springflut kämpft, verlässt sich Antaios auf seine Kraft und wählt keine zusätzliche Waffe. Im Kampf stellt Percy schnell fest, dass jede Wunde, die er dem Riesen zufügt schnell verheilt und er auch einen direkten Angriff mit Springflut überlebt, da die Erde sich um die Wunde verteilt und sie heilt. Percy kommt daraufhin die Idee, dass er seinen Kontakt mit dem Boden verhindern muss und schwingt sich mit der unabsichtlichen Hilfe des Riesen in die Ketten, die unter der Decke der Arena hängen. Es gelingt ihm Antaios in diese Ketten zu fesseln, woraufhin er den Kontakt zum Boden verliert und Percy ihn besiegen kann. Mit der Unterstütztung der gerufenen Mrs O'Leary können Percy, Annabeth, Rachel und Ethan danach aus Antaios Arena und vor Luke fliehen.

Am Ende des Buches fragt Percy seinen Vater Poseidon, wieso Antaios diese Arena aus Totenschädeln seinem Vater widmet und warum er denkt sein Lieblingssohn zu sein. Poseidon erwidert darauf, dass die Götter wenig Einfluss auf die Taten haben, die von ihren Kindern in ihrem Namen ausgeführt werden und dass sie diese auch nicht immer gut heißen.

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