Riordan Wiki
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Ein richtiger, fester Stammbaum der griechischen Götter existiert leider nicht, daher sind hier 2 Stammbäume aufgelistet. Der erste ist der Stammbaum, den Rick Riordan sich erwählt hat, bei dem er aber kleine Änderungen vornahm, damit er in seine Geschichten passt. Der zweite Stammbaum ist der, der eigentlichen griechischen Mythologie, wobei er nicht nur den Stammbaum sondern auch die Geschehnisse erzählt.


1.Stammbaum[]

Olymp.gif

Beide Stammbäume sind sich darin einig, dass am Anfang Chaos war. Es war alles, was im Universum war. Dann schuf Chaos Gaia, die Erde.

Gaia wünschte sich einen Himmel und schon tauchte Uranos, auch Ouranos oder Uranus, der Himmel, auf.

Chaos fand Himmel und Erde witzig. So schuf er noch Tartaros, die Unterwelt, Erebos, die Finsternis, Nyx, die Nacht und in manchen Erzählungen Eros, die Liebe. In manchen Erzählungen ist Eros aber ein Sohn der Aphrodite.

Gaia bekam mit Uranos die 3 Zyklopen und die 3 Hunderthändigen, die 12 Giganten und die 12 Titanen, unter ihnen Kronos, Iapetos, Koios, Krios, Hyperion, Okeanos, Thetys und Rhea.

Kronos und Rhea bekamen 6 Kinder, die Göttinnen Hestia, Demeter und Hera und die Götter Hades, Poseidon und Zeus.

Zeus bekam zahlreiche Kinder, unter anderen mit Metis (Athene), mit Leto (Artemis und Apollo), mit Maia (Hermes), mit Demeter (Persephone), mit einer Sterblichen Dionysos und mit Hera (Ares) und 2 weitere. Hera schaffte es irgendwie alleine einen Sohn zu bekommen,und das war Hephaistos.


2.Stammbaum[]

Am Anfang war das Chaos. Außer ihm gab es nichts im Universum. Doch dann entstanden aus Chaos drei Wesen: Erebos, die urzeitliche Dunkelheit, Nyx, die schwärzeste aller Nächte und Eros der urtümliche Drang zur Fortpflanzung. Diese 4 waren die einzigen Dinge die für unendliche Zeit im Universum existierten.

Dann entstand aus der Verbindung von Erebos und Nyx die Liebe (in späteren Fassungen wurde Eros auch als die Liebe gesehen), woraufhin die Herrschaft des Chaos brach, da die Liebe nun die bisher planlose Gestaltung des Universums übernahm. Als erstes schuf sie das Licht und den Tag, der sich stets mit Nyx abwechseln sollte, sodass Ordnung, ein geregelter Ablauf entstand.

Aus diesem Licht entstand Gaia, die Erde. Doch Gaia war alleine in diesem riesigen, leeren Universum und so gebar sie zuerst Tartaros, die tiefste Unterwlelt, dann Uranos (oder Ouranos bzw. Uranas). Uranos war ihr Kind und gleichzeitig ihr Ehemann. Mit ihrem Mann bekam Gaia fünf Arten von Kindern, zuerst jedoch einmal drei verschiedene. Als erstes gebar Gaia die 3 Hundertarmigen (Hekatonchairen). Diese hatten 100 Arme und 50 Köpfe. Uranos warf sie aus Ekel in den Tartaros. Die nächsten Kinder waren die 3 Zyklopen (oder Kyklopen). Diese hatten lediglich ein Auge und waren äußerst talentierte Handwerker und Schmiede. Sie durften sich auf der Erde frei bewegen, doch auch sie behandelte Uranos nicht unbedingt gut. Die letzten Kinder die aus einer letzten, verzweifelten Vereinigung von Himmel und Erde entstanden, waren die 12 Titanen, Koios, Hyperion, Lapetos, Krios, Kronos und Okeanus, sowie die Titaninnen Mnemosyne, Phoibe, Rhea, Theia, Themis und Thetys, ebenso groß und stark wie die Zyklopen, doch von weitaus hübscherer Erscheinung. Ihnen gestatte Uranos ebenfalls auf der Erde zu wandeln.

Doch Gaia konnte ihrem Mann nicht verzeihen, dass er ihre Kinder in den Tartaros geworfen hatte und so überredete sie die Titanen ihren Vater zu töten. Dafür formte sie aus dem härtesten Metall, dass es auf der Erde gibt, eine Sense, mit der Kronos, der jüngste Titan seinen Vater entmannte und zerstückelte. Einige von Uranos Teilen fielen in das Meer, welches zu diesem Zeitpunkt bereits vorhanden war. Daraus entstanden drei weitere verschiedene Arten von Wesen. Zum einen die 12 Giganten, die von fortan die Gegner des kommenden Göttergeschlechtes sein werden, die 3 Erinyen (oder röm. Furien), die Rachegöttinnen und die Meliai, welche Rachenymphen waren. Weiters entstand aus dem Samen des Uranos Aphrodite, was so viel wie „die Schaumgeborne“ bedeutet, weil sie dem Meer entstiegen ist.

Von nun an übernahm Kronos, der Titan, welcher Uranos getötet hatte, die Herrschaft über das Universum. Doch entpuppte er sich als noch schlechterer Herrscher als sein Vater. Er stieß die Hundertarmigen zurück in den Tartaros und warf die Zyklopen gleich hinterher. Dann heiratete er seine Schwester Rhea. Kurz nach seiner Hochzeit wurde ihm geweissagt, seine Söhne werden ihn töten und absetzen, so wie er es bei seinem Vater getan hatte. Deshalb beschloss er seine Kinder nach der Geburt zu essen. So verschlang er seine ersten fünf Kinder Demeter, Hades, Hera, Hestia und Poseidon. Doch als das sechste Kind, Zeus geboren wurde, entwickelte Rhea einen Plan: Sie gab ihren Gatten statt Zeus einen in Windeln gewickelten Stein, den Kronos sofort verschlang. Rhea brachte Zeus indes auf eine Insel, wo er aufwachsen sollte.

Zeus, der inzwischen zu einem jungen Gott herangewachsen war, hatte auch bereits eine erste Liebschaft: seine Lehrerin, die Titanin Metis, deren Name Weisheit bedeutet. Sie gab ihm ein Brechmittel, dass Zeus in einem wagemutigen Plan Kronos unters Essen mischte. Als dieser es aß, wurde ihm schlecht und er erbrach Zeus' 5 Geschwister, die in Kronos Magen (unverdaut!) ebenfalls zu jungen Göttern herangewachsen waren. So begann der Krieg gegen der Titanen gegen die Olympier, der in den Titanomachie festgehalten ist. In diesem Krieg befreite Zeus die Hundertarmigen und die Zyklopen aus dem Tartarus, welche ihn dann in dem Krieg unterstützten. Die Zyklopen fertigten daher für Zeus Blitz und Donner, Zeus spätere typische Waffen, für Poseidon den Dreizack und für Hades den Schattenhelm. Zusammen mit diesen Hilfsmitteln und den Hundertarmigen gelang es den Göttern schließlich die Titanen zu besiegen, Zeus zerstückelte Kronos und warf ihn in den tiefsten Tartaros, woraufhin Frieden einkehrte.

Zeus war ein äußerst freizügiger Gott, wenn es die Liebe betraf, er hatte unzählige Affären und beinahe alle seine Kinder sind von anderen Frauen als seiner Gemahlin und (ironischerweise) Schutzgöttin der Ehe, Hera. Seine erste Affäre hatte er mit Metis, der Titanin, die ihn großgezogen und unterrichtet hatte und die die Weisheit verkörperte. Als Metis nun schwanger geworden war, wurde dem Zeus prophezeit, dass Metis ein Kind zur Welt bringen werde, dass schöner, klüger und mächtiger als er sein würde. Also schlang Zeus Metis kurzerhand hinunter, um so sie und das Kind, dass in ihr ist, zu töten. Eigentlich müsste er etwas von seinem Vater gelernt haben, denn auch bei ihm misslang der Versuch, so seine Kinder zu töten. Nachdem nun 9 Monate vergangen waren, bekam Zeus auf einmal Kopfweh, so schreckliches Kopfweh, dass er Hephaistos, einen seiner einzigen ehelichen Söhne, bat, ihm den Kopf aufzustemmen. Und Hephaistos nahm ein Brecheisen und einen Hammer und schlug den Kopf des Zeus ein bzw. brach ihn auf. Und heraus sprang, bereits ausgewachsen und in voller Kampfmontur, die Göttin Pallas Athene, die als Tochter von Zeus allein und Eigengeburt (was ja stimmt) angesehen.

Nachdem Prometheus den Menschen erschaffen hatte, hatte Zeus auch Affären mit menschlichen Frauen. Ein Beispiel dafür ist die Geschichte von Leda, der Königin der Sparter.

Eine weitere Geschichte seiner Untreue ist die Geschichte von Io, einer Königstochter aus Argos. Zeus verliebte sich in sie und schlich sich des Nachts in ihr Gemach. Im letzten Moment bemerkte er, dass Hera die Untreue vielleicht doch bemerken könnte und hüllte die Erde in Dunkelheit. Doch Hera ließ sichtlich täuschen und stieg wutschnaubend auf die Erde hinab. Anstatt ihren Mann mit einer Frau im Bett, fand sie Zeus jedoch neben einer Kuh stehend vor. Sie durchschaute die schwache Täuschung sofort und ließ Io, die Kuh von Argos, einem Hirten mit hundert Augen, bewachen. Denn, so dachte Hera, wenn Zeus seiner Leidenschaft nachgibt und mit ihr schläft, so wird sie herbeieilen, um sie zu überraschen und Zeus‘ Untreue zu beweisen. Zeus befahl daraufhindem Hermes Argos zu töten, was dieser schließlich auch schaffte. Doch hatte Hera alles mitangesehen und schickte eine Stechmücke um Io zu quälen. Diese Aufgabe erfüllte die Stechmücke mit Bravour: Io lief über große Entfernungen, durchschwamm große Meere, wie das Ionische oder den Bosporus (was „Kanal der Kuh“ bedeutet) und eilte schließlich sogar bis nach Afrika, wo die Stechmücke schließlich von ihr abließ. Und Zeus fand sie dort, verwandelte sie in einen Menschen zurück und vergnügte sich mit ihr.
Noch in Bearbeitung...

Uranos Gaia Kyklopen.jpg

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